Kann man mit Lightroom verreisen und schon unterwegs erste Arbeiten erledigen?

Symbolbild um mit Lightroom zu verreisen
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Zuletzt aktualisiert vor 4 Wochen durch Rolf Hackemann

Da ich ein sehr reiselustiger Fotograf bin (die Städte- und Landschaftsfotografie ist eine große Leidenschaft von mir), möchte ich möglichst schon unterwegs erste Arbeiten erledigen. Anhand meines persönlichen Workflows zeige ich Dir, wie Du mit Lightroom verreisen kannst und schon unterwegs erste Arbeiten wie Sichten und Sortieren erledigen kannst.

Die Ausgangssituation

Es stand ein 3-wöchiger Schottland-Urlaub in den Highlands an…. eine atemberaubende, abwechslungsreiche Landschaft mit einer Fülle an Motiven. Nach einem solchen Urlaub kommen schon mal 1000 Fotos und mehr zusammen. Was liegt da näher, als nach einer Möglichkeit zu suchen, schon unterwegs die Bilder zu sichten und zu sortieren und, wenn genug Zeit ist, auch schon erste Bilder zu bearbeiten.

Ich arbeite zwar zu Hause schon länger nicht mehr mit einem stationären PC sondern mit einem Laptop und könnte theoretisch den mitnehmen. Allerdings ist der recht groß und schwer, und passt vor allem nicht in meinen Fotorucksack.

Es musste also etwas kleineres her. Nach einem nicht sonderlich geglückten Versuch mit einem Microsoft Surface Go habe ich jetzt eine für mich praktikable Lösung gefunden. Inzwischen nehme ich ein Asus Zenbook Flip 13 mit, dass ich sowohl als normales Laptop als auch als Tablet mit Touch-Bedienung nutzen kann. Mit seinen 16GB Ram ist der fast so potent wie mein Laptop daheim.

Adobe erlaubt es zum Glück, mit einer Lizenz gleichzeitig auf 2 Geräten zu arbeiten, und so läuft auf dem kleinen 13 Zoll Convertible sowohl Lightroom als auch Photoshop.

Mit Lightroom verreisen – 2 Hardware-Empfehlungen

Ich gebe Dir jetzt 2 Empfehlungen, wie Du meinen Workflow für Dich umsetzen kannst.

Empfehlung für ein kleines Budget

Wenn Du nur ein bescheidenes Budget zur Verfügung hast, solltest Du Dir das Microsoft Surface Go anschauen, allerdings in der Variante mit Celeron Prozessor und 8GB Ram.

Allerdings: Auf dem “kleineren” Surface Go lässt es sich nicht wirklich effizient mit Lightroom verreisen und richtig arbeiten. Selbst mit 8GB ist unterwegs nicht viel mehr drin als Bilder zu sichten und zu sortieren. Mehr würde ich unterwegs auch nicht machen.

Wenn Du Dich für ein Microsoft Surface Go intressierst, solltest Du dran denken, eine schnelle, und genügend große Speicherkarte (am besten 256GB Class 10, oder gleich 512GB), da der Speicher des Tablets doch sehr begrenzt ist.

Solltest Du zuhaus mit MacOS arbeiten, wäre das Pendant zum Surface Go wohl ein iPad Mini oder iPad Air. Da ich mit Windows arbeite, musst Du in diesem Fall selbst ein bisschen recherchieren.

Empfehlung für ein großes Budget

Wenn das Geld eher eine untergeordnete Rolle spielt, landest Du unweigerlich beim Microsoft Surface Pro 7. Es ist mit einer Bildschirmdiagonale von 12,3 Zoll noch recht kompakt und trotzdem sehr potent. Das Display liegt auf einem ähnlich hohem Niveau wie das des iPad und des iPad Pro.

Wir reden hier dann allerdings auch von einem Anschaffungspreis von 1000€ aufwärts, je nach Ausstattung. Allerdings bekommst Du für das Geld auch ein exzellentes Tablet in einer Größe, das Du im Laptop-Fach Deines Fotorucksack noch gut unterbringen kannst.

Wenn es etwas größer sein soll, solltest Du zu einem sogen. Convertible greifen. Ein Convertible sieht äußerlich aus wie ein Laptop, es lässt sich allerdings auch per Touchscreen bedienen. Das von mir erwähnte Asus Zenbook Flip 13 ist ein solches Convertible.

Warum ich mich für ein Convertible entschieden habe

Der Hauptgrund, warum ich mich für das Asus Zenbook Flip 13 entschieden habe, liegt in der Zahl der Anschlüsse.

Ich habe einen USB-C Anschluss (über den wird das Convertible auch geladen) und 2 Thunderbolt 3 Anschlüsse. Meinen externen Monitor kann ich ohne großartige Verrenkungen über den normalen HDMI Anschluss direkt anschließen. Was die Zahl der Anschlüsse angeht, bist Du mit einem Convertible in der Regel deutlich besser aufgestellt als mit einem Tablet.

Mit Lightroom verreisen: Reise vorbereiten

Die Hardware ist angeschafft, wie geht es jetzt weiter? Ich gehe im Folgenden davon aus, dass Du, wie ich, mit Lightroom arbeitest.

Auf der internen SSD meines Convertible habe ich unterhalb des Bilderordners einen übergeordneten Ordner Reisen angelegt. Unterhalb des Ordners Reisen lege ich einen Unterordner für die geplante Reise an, in meinem Fall wäre das Schottland2017.

Eventuell vorhandene Bilder alter Reisen lösche ich aus dem Lightroom Katalog. Wenn Du lieber mit einem bestehenden Katalog arbeitest, ist das natürlich auch kein Problem.

In diesen Unterordner Schottland2017 kommen dann am Abend die neuen Bilder des Tages von der Speicherkarte meiner Kamera.

Die entsprechenden Unterordner kannst Du dann nach Tagen benennen. Wenn die Reise länger als 1 Monat dauert, legst Du einfach unterhalb des Ordners der Reise für jeden Monat, den Du unterwegs bist, jeweils einen Unterordner für den jeweiligen Monat an, der dann wiederum die entsprechenden Unterordner für die Tage enthält.

Mit Lightroom verreisen Übersicht des Katalogs auf dem Convertible
Katalog der Schottlandreise in Lightroom

Die Vorbereitungen sind jetzt abgeschlossen und Du kannst mit Lightroom verreisen und schon unterwegs erste Arbeiten erledigen.

Mit Lightroom verreisen: Unterwegs arbeiten

Der erste Foto-Tag Deiner Reise ist vorüber. Jetzt kopierst Du alle Bilder des Tages von der Speicherkarte in den entsprechenden Unterordner der Reise auf die SSD deines Tablets oder Convertible.

Gleichzeitig wird abends, nach dem ich die Bilder des Tages in Lightroom importiert habe, mit Hilfe des kostenpflichtigen Programms GoodSync der komplette Reiseordner auf eine externe SSD synchronisiert. Der Vorteil von GoodSync liegt darin, dass bei schon vorhandenen Bildern nur die Änderungen übertragen werden.

Das kannst Du natürlich auch mit Bordmitteln machen, aber mit diesem Programm geht es deutlich komfortabler und vor allem schneller. Und ich kann das Ganze sogar noch automatisieren.

Früher habe ich das mit dem Programm Free File Sync erledigt, dass kostenlos ist. Leider hat sich der Entwickler vor einiger Zeit entschieden, Adware bei der Installation mitzuinstallieren. Die Installation lässt sich zwar bei der Installation abwählen, aber das wird schnell übersehen.

Für mich war das der Grund, dem eigentlich guten Programm Free File Sync den Rücken zu kehren.

Achte bei der Installation von Free File Sync darauf, bei der Benutzerdefinierten Installation das Häkchen für die Installation der Adware zu entfernen. Click to Tweet

Mit diesem Workflow habe ich am Ende der Reise die Fotos auf der internen SSD des Convertible und eine exakte Kopie dieses Ordners auf einer externen SSD als Backup.

Mit Lightroom verreisen: Was ich unterwegs mache

Gleich, wenn ich abends zurück in der Unterkunft bin, importiere ich die Bilder des Tages von der Speicherkarte in meinen Lightroom Katalog auf dem Convertible.

Beim Import lasse ich die Fotos von Lightroom in DNG konvertieren, mit Hilfe einer Dateivorlage nach dem Muster Sequenzzahl-Jahr-Tag-Reiseziel umbenennen und in den vorher angelegten Unterordner auf der internen SSD meines Convertible kopieren. Lightroom kopiert die Bilder in einen Unterordner für den jeweiligen Tag. Außerdem lasse ich Lightroom beim Import meine Copyright Daten als Metadaten in die Exif-Daten der Datei schreiben.

Wenn Du die Fotos beim Import von Lightroom in DNG konvertieren lässt, werden die Metadaten direkt in die Exif-Daten der Datei geschrieben und nicht in eine Sidecar-Datei. Click to Tweet

Ich habe Lightroom so eingestellt, dass beim Import gleich eine Sammlung angelegt wird, die nach dem entsprechenden Tag benannt ist. Als übergeordnete Sammlung habe ich vor der Reise schon einen Sammlungssatz mit dem Jahr angelegt und darin einen weiteren Sammlungssatz, der nach der Reise benannt ist, in diesem Fall Schottland2017.

Nach dem Import kann ich mit den Fotos genau so arbeiten, wie ich es von zuhaus gewohnt bin: Ich kann die Fotos sichten und sortieren, ich kann sie sogar, wenn ich will, genau wie zuhaus auch, bearbeiten.

Da das Display des Convertible (oder Tablet) jedoch nicht für eine akkurate Bildbearbeitung ausgelegt ist, bearbeite ich die Bilder unterwegs in der Regel gar nicht, sondern erst, wenn ich wieder zuhaus bin. Für den Fall, dass ich doch mal ein Bild bearbeiten will, habe ich das Display gleich bei der ersten Einrichtung kalibriert. Wie das geht und warum Du das auch machen solltest, habe ich in diesem Artikel beschrieben.

Was ich unterwegs erledige

  • Sichten der Fotos und Aussortieren der technisch unzulänglichen Fotos

Früher habe ich diese lästige Pflichtaufgabe in Lightroom erledigt. Das geht zwar, aber es dauert eben verhältnismäßig lange. Inzwischen erledige ich das lästige Vorsortieren (Culling) mit dem sehr schnellen Tool Fast RAW Viewer.

  • Importieren der übrig gebliebenen Fotos in Lightroom
  • Sortieren der übrig gebliebenen Fotos nach Zweck der Verwendung
  • Erste Verschlagwortung der Fotos
  • Zuweisung der entsprechenden Geotags zu den Fotos

Lightroom stellt Dir für diese lästige Pflichtaufgaben mehrere Möglichkeiten bereit, die ich Dir jetzt erklären werde.

In einem ersten Durchlauf markiere ich alle Fotos, die schon auf dem ersten Blick technisch unzulänglich sind, als Abgelehnt. Im Anschluss an diesen ersten Durchlauf lasse ich mir über einen Filter alle als Abgelehnt markierten Fotos anzeigen und lösche sie sowohl aus dem Katalog als auch von der internen SSD.

In einem zweiten Durchlauf sortiere ich die übrig gebliebenen Fotos mit Hilfe des Farbmarkierungssatzes von Lightroom nach Farben. In diesem Durchlauf wird dann das ein oder andere Foto noch einmal als Abgelehnt markiert und später, wie im ersten Durchlauf beschrieben, gelöscht.

Jede Farbe steht dabei für einen bestimmten Verwendungszweck.

Die nach dem zweiten Sichtungslauf übrig gebliebenen Fotos werden jetzt schon mit ersten Stichworten versehen. Dafür habe ich mir verschiedene Stichwortsätze angelegt mit sehr allgemeinen Stichworten, damit ich sie mit einem Klick auf alle Fotos anwenden kann.

Ich vergebe schon seit Jahren für jedes Foto mehr oder weniger feine Stichworte. Diese Stichwortliste war am Anfang recht grob und ist im Laufe der Jahre immer feiner geworden. Die Stichwortliste exportiere ich etwa alle 4 Wochen als Textdatei und lege sie mit in dem Ordner ab, in den ich die täglichen Sicherungen von Lightroom speichern lasse. Auch die Sicherungen des Lightroom Kataloges werden täglich mit Hilfe von GoodSync auf die externe SSD gesichert.

Hin und wieder bearbeite ich auch unterwegs schon mal ein Bild, das ist allerdings eher die Ausnahme als die Regel.

Du glaubst, dass ich unterwegs zu wenig mache? Stimmt ein bisschen. Ich setze mein Convertible allerdings auch für Tetherd Shooting ein, das habe ich in diesem Artikel erklärt.

Mit Lightroom verreisen: Wie geht es jetzt weiter?

Wir sind mit Lightroom verreist und haben schon unterwegs erste Arbeiten erledigt, was ist jetzt noch zu tun? Irgendwie müssen wir den Lightroom Katalog von unserem mobilen Gerät in unsern stationären Lightroom Katalog bekommen, mit sämtlichen Arbeiten, die wir unterwegs schon mit den Bildern gemacht haben, also Farbmarkierungen, Stichworten etc. Wie das geht, erkläre ich Dir jetzt.

Mit Lightroom verreisen: Den mobilen Katalog in den stationären Katalog importieren

Lightroom bietet die Möglichkeit, einen vorhandenen Katalog in einen anderen Katalog zu importieren. Wir müssen also den mobilen Katalog unserer Reise einfach so exportieren, dass wir diesen Katalog mit sämtlichen Änderungen in unseren stationären Katalog importieren können.

Schritt 1: Mobilen Katalog exportieren

Öffne dazu Lightroom auf Deinem mobilen Gerät. Gehe jetzt ins Bibliotheks-Modul. Klappe links die Ordnerliste aus. Mache einen Rechtsklick auf den übergeordneten Ordner der Reise, in diesem Fall also Schottland2017. In dem jetzt erscheinenden Kontextmenü wählst Du Ordner als Katalog exportieren.

Mit Lightroom verreisen Dialogfeld zum Exportieren eines Ordners als Katalog
Dialogfeld Ordner als Katalog exportieren

Als Speicherort für den exportierten Katalog wählst Du das Hauptverzeichnis der externen SSD. Du musst jetzt noch einen Namen für den Katalog vergeben. Bei mir heißt der Katalog einfach nach der Reise, also in diesem Fall Schottland2017.

Achte darauf, dass Du unten im Dialogfeld keine Häkchen setzt, denn es sollen weder die RAW Dateien noch irgendwelche Vorschauen mit exportiert werden.

Der mobile Katalog befindet sich jetzt auf der externen Festplatte und enthält sämtliche Änderungen, die ich unterwegs vorgenommen haben.

Jetzt schließe die externe SSD an den stationären Rechner an und kopiere die exportierte Katalogdatei in einen temporären Ordner auf den Desktop (zum schnellen Zugriff) des stationären Rechners.

Achte darauf, dass Du die komplette Ordnerstruktur beim Kopieren beibehälst. Click to Tweet

Die gesamte Ordnerstruktur mit allen Bildern der Reise kopierst Du an den Ort, wo Deine Originale liegen. Ich persönlich habe alle Bilder in einem Ordner auf meinem NAS, die Katalogdatei sowie der Cache und die Vorschaudateien liegen jedoch auf der internen SSD meines Rechners.

Falls notwendig musst Du den übergeordneten Ordner der Reise noch so umbenennen, dass er in Deine bestehende Struktur passt.

Schritt 2: Mobilen Katalog der Reise in den Hauptkatalog importieren

Jetzt öffnest Du Lightroom auf dem stationären Rechner und importierst über Datei —-> Aus anderem Katalog importieren den mobilen Katalog der Reise in Deinen Hauptkatalog. Navigiere dazu im Dialogfeld zu dem Ordner, wo Du die mobile Katalogdatei vorhin gespeichert hast und wähle den mobilen Katalog aus.

Achte im folgenden Dialog darauf, dass Du die Option Neue Fotos dem Katalog ohne Verschieben hinzufügen aktiviert hast, denn die Fotos hast Du ja schon auf Dein NAS kopiert. Aktiviere auch die Option Alle Ordner in diesem Dialog. Mit Klick auf Importieren wird jetzt der mobile Katalog mit sämtlichen Änderungen in Deinen Hauptkatalog importiert.

Da ich beim Export die Fotos der Reise nicht mit exportiert habe, erscheint in Lightroom ein Fragezeichen, das auf den verwaisten Ordner der Reise hinweist. Das ist jedoch kein Problem, denn Lightroom bietet uns die Möglichkeit, den Ordner zu suchen.

Dazu klickst Du mit der rechten Maustaste auf den Ordner mit dem Fragezeichen und wählst Fehlenden Ordner suchen aus. Im jetzt erscheinenden Dialogfeld navigierst Du einfach an den Ort, wo die Bilder der Reise jetzt liegen.

Das Fragezeichen verschwindet jetzt und Lightroom repariert seine Verknüpfungen mit den Bilddateien.

Lightroom hat nach Abschluss dieser “Reparatur” sämtliche, unterwegs vorgenommenen Änderungen und Bearbeitungen übernommen. So kannst Du genau da weiterarbeiten, wo Du aufgehört hast.

Update 2023

Mit den letzten beiden großen Updates hat Lightroom einige Funktionen spendiert bekommen, die es vereinfachen, schon unterwegs erste Bearbeitungen zu machen. Voraussetzung dafür ist, dass Du die Synchronisierung in Lightroom Classic aktiviert hast.

Das sorgt dafür, dass Du Dir unterwegs alle in Lightroom installierten Presets mit der gleichen Funktionalität zur Verfügung stehen, wenn Du sie in Lightroom mobile für den Desktop installiert hast. Dann werden sie über die Creative Cloud synchronisiert und sie stehen Dir auch unter Lightroom mobile auf dem Handy oder dem Tablet zur Verfügung, auch unter Android.

Gerade die Einführung der sogen. Premium Presets, die viel Gebrauch von den neuen, KI gestützten Maskenfunktionen machen, machen Lightroom nun auch unterwegs sehr attraktiv.

Auf meinem Handy bearbeite ich inzwischen seit einigen Wochen Bilder mit Lightroom mobile für Android. Das ist in vielen Fällen schon ausreichend.

Manchmal, wie zum Beispiel, wenn es darum geht, eine Laterne anzuknipsen, ist der kleine Bildschirm des Handys jedoch zu klein. Für uns Fotografen werden jetzt Tablets wieder attraktiv, die aufgrund des größeren Display besser für kleine, selektive Arbeiten geeignet sind.

Für mich persönlich ist das weniger relevant, da ich unterwegs ein Convertible nutze, auf dem Lightroom Classic installiert ist. Dessen Display ist selbstverständlich kalibriert, so dass ich hier keine Abstriche machen muss in Puncto Farben.

Mit Lightroom verreisen – Fazit

Du willst mit Lightroom verreisen und schon unterwegs erste Arbeiten erledigen? Ich habe Dir gezeigt, wie einfach es ist, mit Lightroom zu verreisen und schon unterwegs die Bilder zu sichten und zu sortieren, und sogar schon grundlegende Bearbeitungen durchzuführen.

Mit meinen Hardware-Empfehlungen ist es unterwegs zumindest möglich, die Bilder zu sichten und zu sortieren. Wenn die Hardware etwas potenter ist, kannst Du mit Lightroom verreisen und unterwegs ganz genau wie zuhaus arbeiten.

Inzwischen kann man mit Lightroom auch unterwegs sehr gut arbeiten, wenn man die Creative Cloud Synchronisierung nutzt, auch wenn man ggf. zuhause die Farben noch einmal etwas anpassen muss.

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Thomas Scharfstädt

Ich nutze Lightroom auf meinem Galaxy Tab S7 in der Android-Version und nutze es unterwegs. Für mich das ideale kleine mobile Labor. Die Ergebnisse sind gut, ggf. muss man später wegen des nicht kalibrierten Bildschirms die Farben am PC/Mac nachbessern. Für Schwarz-Weiß super! Als Fuji-X Nutzer kann ich sogar die Fuji-Filmpresets nutzen. Allerdings liefert Capture One im Vergleich dazu die schärferen und feineren Ergebnisse, gibts nur leider nicht mobil für Androiden.

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